Anbau

1. Bodenansprüche und Standort
Kürbispflanzen bevorzugen humose bis sandige Lehmböden oder lehmige Sandböden. Das die Kultur nur auf Kompost oder Misthaufen wächst, gehört schon lange ins Reich der Märchen. Bodenverdichtungen und stauende Nässe sollten auf jeden Fall verhindert werden. Hanglagen machen bei der Ernte enorme Probleme, genauso ist der Anbau auf steinigen Böden nicht empfehlenswert.
 
Da die Kürbisse in unseren Regionen als einjährige Kulturen angebaut werden, ist es notwendig, auf eine Fruchtfolge zu achten. Praktisch eignen sich alle Kulturen zur Vorfrucht, die einen unkrautfreien, gut durchlüfteten und krümeligen Boden mit guter Wasserführung hinterlassen. Besonders geeignete Vorkulturen sind Spinat, Zwiebeln, Lauch, Getreide und Kulturwiesen. Werden Ackerflächen mit Kürbissen als Monokultur belegt, sodass kein Fruchtwechsel statt-fin6det, ist der Einsatz von Gründünger als Zwischenfrucht unerlässlich. Der Gründünger ( Ölrettich , Raps, Sonnenblumen ,aber keine Leguminosen
[siehe Düngung] ) wirkt sich auf fast allen Böden fördernd auf die Bodenfruchtbarkeit aus. Während der vegetationsfreien Zeit beschattet er die Böden und verhindert somit Bodenerosionen, Austrocknen und Verunkrauten der unbenutzten Flächen.

Gründünger liefert beachtliche Mengen an leicht abbaubarer organischer Masse und fördert somit die Aktivierung des Bodenlebens. Dies wirkt sich günstig auf das Bodengefüge und auf das Nährstoffumsetzungsvermögen des Bodens aus. Gründüngerpflanzen nehmen den im Herbst mineralisierten bodenbürtigen Stickstoff auf, legen ihn bis zu ihrer Zersetzung biologisch fest und können dadurch die N-Auswaschung während der Wintermonate vermindern.
 
Als Vorfrucht zu vermeiden sind alle Kürbisgewächse ( z.B Gurken oder Melonen). Der Standort sollte spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden. Das bewahrt die Kultur vor Krankheiten, Viruserkrankungen und Mangelerscheinungen. Cucurbitaceae sollten windgeschützt und sonnig stehen. Im Schatten oder Halbschatten verkümmern sie und produzieren vor allem Blätter und Blüten. Die Früchte sind meist klein und fallen ab. Um hohe Erträge zu bekommen, gibt man der Pflanze viel Platz , damit sie gut wachsen kann.

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