Düngung

Das Ausbringen von Stallmist und Gülle ist aus eigener Erfahrung kurz vor Beginn der Kultur nicht zu empfehlen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass der Stickstoff im Stalldünger un- kontrolliert abgegeben wird, was zu übermäßig viel Blattmasse und wenig Fruchtansatz führt. Wenn organischer Dünger gegeben wird, dann besser bei der Vorfrucht. Bei allen Dünge- maßnahmen sind die vorhandenen Nährstoffmengen laut Bodenprobe zu beachten. Durch eine gezielte und gut abgestimmte Mineraldüngung ist es möglich, besonders die Ausbildung der Früchte zu fördern und das schnelle Wachstum der Grünmasse einzudämmen. Um bei der Kultur gezielt düngen zu können, wurde eine Bodenanalyse mit folgenden Einzelergebnissen durchgeführt (Bodenprobe vom 03.04.01).

 pH-Wert  P2O5 K2O  MG       
6,2  32   21 14   IstWert Einheit   
 6-7  15-25  25-35 10-15  Soll Wert  mg/100g   Boden

Der pH-Wert muss nicht verändert werden, da er im Sollbereich liegt. Obwohl der P2O5- Wert oberhalb des Sollwertbereich liegt, stellt er kein Problem für die Kultur da. Überschuss- symptome an Kürbissen sind nicht bekannt. Der Kaliumgehalt sollte auf jeden Fall angehoben werden, um das Mengenverhältnis zwischen Kalium und Magnesium ins richtige Verhältnis zu bringen (Kalium/ Magnesium- Antagonismus).

Für eine Anhebung des Kaliumwertes spricht die Bedeutung dieses Nährstoffes. Die Aufgaben des Kaliums sind die Kontrolle des Wasserhaus-halts und die längere Haltbarkeit der Früchte. Die Zellulosebildung wird gefördert und die Photosyntheseleistung der Pflanze insgesamt erhöht. Darüber hinaus hat Kalium positive Auswirkungen auf die Fruchtausfärbung. Deshalb soll der Kaliumwert auf 35 mg/100 g Boden angehoben werden. Somit fehlen 14 mg/100 g Boden. Das Aufdüngen erfolgt mit 84-100 g/m² schwefelsaures Kalium ca. zwei Wochen vor dem Aussäen bzw. Pflanzen der Kultur. Es ist darauf zu achten, dass der Dünger nicht zu tief in den Boden eingearbeitet wird (ca. 2-5 cm).

Von Anfang bis Ende der Kultur wird mit einer Anhängespritze (siehe Foto) flüssig nachgedüngt. Während der Jugendentwicklung bis zur Blüte stickstoffbetont mit Wuxal TOP N 0,2 %, ab der Fruchtbildung ca.. 5-6 mal im Abstand von 7-10 Tagen 10-15 kg/ha Multi K spritzen, im Wechsel mit 5 l/ha Wuxal Magnesium. Das gemeinsame Ausbringen von Flüssigdünger (Kalium/ Magnesium) mit dafür geeigneten Mehltaupreperaten zum Ende der Kulturzeit ist aus arbeitswirtschaftlichen Gründen zu empfehlen.

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