Vorkultivieren von Kürbissen in Gewächshäusern

Kürbissamen, die in Töpfen vorgezogen wurden, müssen entweder von Hand oder mit einer Pflanzmaschine in die Erde gebracht werden. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, wird mit dem Pflanzen begonnen.

Es ist darauf zu achten, dass erst die Pflanzen gesetzt werden, die schon zwei bis vier Blätter haben (siehe Foto). Sämlinge die zurückgeblieben sind, sollte man ein bis zwei Wochen später pflanzen. Der Reihenabstand liegt bei zwei Meter und der Pflanzabstand je nach Sorte bei 0,50-1,00 m in der Reihe. Werden die Kürbisse mit Hilfe einer Pflanzmaschine gesetzt, ist der Abstand in der Reihe nicht zu verändern. Um diesem Problem aus dem Wege gehen zu können, werden die fehlenden Pflanzen einfach von Hand nachgepflanzt. Pro Stunde werden bei dem genannten Abstand mit der Pflanzmaschine 250-280 Pflanzen gesetzt. Wird von Hand gepflanzt, schafft eine Person ca.150 Stück in der Stunde.

Die Nachteile des Vorkultivierens liegen ganz klar in der Kulturzeitverlängerung, da die Pflanze vom Tag des Auspflanzung bis zum Einwurzeln ca. zwei bis drei Wochen später kein Wachstum macht. Noch ein erheblicher Nachteil ist das aufwendige Bewässern. Der gesamte Bestand muss je nach Witterung bis zum Einwurzeln in den Boden ständig feucht gehalten werden, da es sonst durch Vertrocknen der Pflanzen zu großen Ausfällen kommen kann. Die Wildkräuter, die in der Reihe wachsen, stellen auch einen zusätzlichen Arbeitsfaktor da.

Was auf keinen Fall unter-schätzt werden darf, ist der zusätzliche Aufwand der Bewässerungstechnik. Erstens kostet sie in der Anschaffung sehr viel Geld und zweitens eine Menge Arbeitszeit. Bei der Direktaussaat kann gewässert werden, dies ist aber nicht unbedingt erforderlich (siehe Bewässerung).

Vorteilhaft am Vorkultivieren ist, wenn es zu Beginn der Kulturzeit zu Ausfällen kommt, kann ohne viel Aufwand von Hand nachgepflanzt werden.

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